Der Tag beginnt mit dem Rucksack vor der Tür und endet im Bademantel. Dazwischen liegt, was Sie sich vorgenommen haben: eine Almrunde mit langer Einkehr, ein Weg durchs Tal, eine Radstrecke am Fluss, im Winter eine Runde über verschneite Wiesen oder ein paar hundert Höhenmeter bis zum Gipfel. Danach gehört der Rest des Tages der Erholung – nicht als Belohnung, sondern als der andere Teil desselben Tages.
Die Häuser in dieser Auswahl denken Bewegung und Erholung zusammen. Sie unterscheiden sich in dem, was den Urlaubstag ausmacht: Bei manchen beginnt der Weg direkt vor der Tür, bei anderen gehört die Anfahrt zum Ausgangspunkt dazu – zu Fuß, mit Bus oder Bergbahn. Manche liegen so, dass Sie das Auto stehen lassen können; manche passen zu langen Touren, andere zu einem Vormittag draußen und einem ruhigen Nachmittag. Überlegen Sie vor der Wahl, wie Ihr Tag aussehen soll – lange draußen oder früh zurück, Auto oder Bus, Weg ab Haus oder Anfahrt: Daran lassen sich die Häuser dieser Auswahl unterscheiden.
Worauf es bei Aktiv und Wellness ankommt
Eine Tour fühlt sich anders an, wenn danach Sauna, Pool oder eine ruhige Liege warten. Dafür muss nicht jedes Angebot direkt vor der Tür liegen. Beginnt die Tour nicht am Hotel, prüfen Sie Anfahrt und Rückweg; je nach Ausgangspunkt kommen Bus oder Bergbahn infrage. Wichtig ist, dass Weg, Anfahrt und Ihr Tagesrhythmus zusammenpassen – ob Sie lange unterwegs sein oder früh zurück sein möchten. Zum Danach gehört noch etwas Nüchternes: Spa-Zeiten und Beckenbedingungen unterscheiden sich von Haus zu Haus – nicht überall ist jedes Becken den ganzen Tag geöffnet und beheizt. Planen Sie die Zeit nach der Tour deshalb ein wie die Tour selbst.
Ob eine Tour zur Reisezeit passt, hängt weniger vom Kalender ab als von Höhenlage und Betrieb. Wege im Tal und in mittleren Lagen sind nicht an eine Bergbahn gebunden. Wer für eine bestimmte Tour eine Bergbahn oder eine bewirtschaftete Hütte braucht, prüft deren Betriebszeiten, denn sie unterscheiden sich von Anlage zu Anlage – außerhalb der Hauptsaison zusammen mit der Öffnung des Hauses.
Ohne Auto ist ein Aktivurlaub in Südtirol gut möglich. Viele Beherbergungsbetriebe geben ihren Gästen den Südtirol Guest Pass; er gilt für die Dauer des Aufenthalts in Regionalzügen innerhalb Südtirols, in Stadt- und Regionalbussen und in einzelnen Seilbahnen des öffentlichen Verkehrs. Fernzüge und bestimmte saisonale Shuttlelinien sind nicht enthalten, und ob ein Haus den Pass ausgibt, ist Sache des Hauses.
Freie Fahrt mit allen Bergbahnen bedeutet der Pass nicht. Manche Regionen bieten dazu eigene Karten oder Zusatzleistungen, und was an Bergbahnfahrten, Wanderkarten oder geführten Touren im Preis eines Hauses steckt, unterscheidet sich von Haus zu Haus.
\%2520(3).png%3Fformat%3Dwebp%26quality%3D75&w=1920&q=75)